Pelze und Kunstpelze
Unter den Trends der neuesten Mode-Laufstege nehmen Designer-Pelze und umweltfreundliche Versionen einen besonderen Platz ein. großartige Klassiker, die nie aus der Mode kommen werden. Im Vergleich zu den 80er-Jahren wurde das Design jedoch überarbeitet und es werden nun minimalistische, schicke Modelle mit klaren und essentiellen Linien bevorzugt.
Sowohl in der natürlichen als auch in der synthetischen Version sind Fury-Mäntel die Stärke der Winter-Oberbekleidung und werden besonders von denjenigen geschätzt, die gerne überraschen und eine starke Persönlichkeit haben. Aber lassen Sie uns einige Kuriositäten dieses großen Kultes entdecken, der seine Wurzeln in der Antike hat.
Pelzmäntel: Notwendigkeit oder Statussymbol?
Heutzutage ist ein Pelzkleidungsstück ein Synonym für Prestige und ein attraktives ästhetisches Element, doch in der Vergangenheit war es ein notwendiges Kleidungsstück, um sich zu bedecken und vor der Kälte zu schützen. Während des Römischen Reiches waren Felle und Pelze das Symbol des Reichtums der patrizischen Adligen, während sie im Mittelalter und im Christentum zum Vorrecht der Männer der Kirche als Zeichen weltlicher Macht wurden, Pelzmäntel, wie wir sie meinen, verwandelten sich jedoch vor allem in den Siebziger- und Achtzigerjahren, der Ära, in der die ersten italienischen Modedesigner auftauchten, in Ready-to-Wear-kleidungsstücke. Darüber hinaus wird gerade in diesem Moment die Diskrepanz zwischen der natürlichen und der synthetischen Variante deutlicher. Generell gibt es jedoch einen roten Faden, der alle Designer-Pelzmodelle, ob natürlich, synthetisch oder künstlich, oder noch in den ökologischen Varianten vereint. Das Leitmotiv ist der Wunsch, mit einem Outfit zu überraschen und aufzufallen, das den Unterschied macht. Man denke nur an die großen Diven wie Marylin Monroe, die bei gesellschaftlichen Anlässen voluminöse weiße Kopfbedeckungen trugen. Wenn wir jedoch die kulturelle und gewohnheitsmäßige Bedeutung berücksichtigen wollen, war Pelz schon immer Teil einer kitschigen Bildsprache, die zusammen mit dem Animalier in bestimmten Kontexten wie dem Kino der 1930er Jahre und den großen Blockbustern anwesend war. Zusammenfassend kann man behaupten, dass das weiche und flauschige Pelzkleidungsstück, schon immer Teil eines extrovertierten, exzessiven Kontexts avantgardistischer Unterhaltung und Grenzüberschreitung war, im Laufe der Jahre jedoch einer gewissen Trendschwankung ausgesetzt war.
Pelze und Öko-Pelze von heute
Der Kampf zwischen Natur- und Kunstpelz wird immer lebendiger, so dass viele Marken und Modedesigner völlig tierversuchsfrei sind, wie Jimmy Choo, Donna Karan und Furla. Bisher werden diese hauptsächlich aus natürlichen Stoffen wie Baumwolle und Seide hergestellt, und werden mit nachhaltigen synthetischen Fasern ohne Umweltbelastung gemischt, die möglicherweise aus recycelten Stoffen gewonnen werden. Die innovativsten Modedesigner arbeiten in diese Richtung, mit der Mission, einen essentiellen und minimalistischen Chic-Stil mit Aufmerksamkeit für Materialien und nachhaltiger Produktion zu verbinden.